Projektticker

Einführung eines neuen Campus Management-Systems

Informationen zum Projekt der Einführung eines integrierten Campus-Management-Systems (CMS) an der UdS stehen nun auf der UdS-Website unter (Link veraltet)
Damit das künftige CMS einen Namen bekommen kann, sind die Mitglieder der UdS aufgerufen, entsprechende Vorschläge einzureichen. Näheres hierzu findet sich online in der Rubrik "Aktuelles".

Finden einer hochschulweiten Groupware-Lösung

Derzeit werden einige vor-ausgewählte Groupware-Produkte getestet. Hierbei möchte das HIZ sicherstellen, dass die entsprechenden Produkte Aspekte, die für den Betrieb notwendig sind, soweit wie möglich abdecken.

Virtualisierung der Serverlandschaft

Aktuell ist eine interne Schulungsmaßnahme für das Virtualisierungsprojekt in Vorbereitung.

Ausbau des HORUS-Netzes

Die angekündigte Umstellung der Core-Switches auf 2 TB/sek. wurde am 28.3. erfolgreich und ohne für den Anwender bemerkbare Unterbrechungen durchgeführt. Das Core-Netz der UdS gehört damit zu den schnellsten Netzwerken der Welt.
Voraussichtlich in der nächsten Woche wird auch die Anbindung an das DFN-Netz auf diese hohe Geschwindigkeit umgestellt.

Start der Matlab-Campuslizenz im Mai

Seit mehr als einem Jahr arbeiten wir an der Bereitstellung einer Campuslizenz für Matlab/Simulink (inkl. aller Toolboxen) - immerhin nicht ganz erfolglos, denn die Realisierungsphase startet jetzt. Das größte Hauptproblem, die in nicht unerheblicher Menge benötigten Gelder, wurde durch eine Finanzierungszusage aus zentralen Mitteln des Präsidiums gelöst - zunächst für ein Jahr. Inzwischen haben wir mit MathWorks über die Vorgehensweise bei der Umsetzung besprochen.

Initiiert hatten das Projekt die Lehrstühle der Mechatronik, weshalb wir an dieser Stelle besonders Herrn Völlm für sein Engagement und die Unterstützung danken möchten.

Läuft alles Weitere nach Plan, können wir ab dem 1. Mai 2012 die Campuslizenz bereitstellen. Neben den Basisprodukten Matlab und Simulink werden alle verfügbare Toolboxen enthalten sein, wobei es keine Limitierung bei der Zahl der Installationen gibt. Auch in den PC-Pools können bei Bedarf die bisherigen Classroom-Lizenzen abgelöst werden. Wie üblich bleibt lediglich der Verwendungszweck auf den Bereich Forschung und Lehre beschränkt. Mit der Software lassen sich sowohl alle Rechner der Universität des Saarlandes als auch die privaten PCs und Notebooks der Mitarbeiter kostenlos ausrüsten.

Um auch Studierenden die Nutzung auf dem PC zu Hause oder auf mobilen Geräten zu ermöglichen, wird es einen zusätzlichen Vertrag mit gleichem Umfang geben, dessen Finanzierung über Kompensationsmittel vorgesehen ist.

Geklärt werden musste die wichtige Frage, was mit den zahlreichen, bereits bezahlten Wartungsverträgen für einzelne Lizenzen passiert. Diese werden zum Startzeitpunkt der Campuslizenz eingefroren (nicht beendet). Zu viel gezahlte Gelder für die Restlaufzeit bekommen die Lehrstühle auf ihre jeweilige Kostenstelle per interner Leistungsverrechnung gutgeschrieben (deren Berechnung erfolgt durch MathWorks). Sollten wir aus der Finanzierung einer Campuslizenz später wieder aussteigen müssen, können die separaten Wartungsverträge erneut aktiviert werden - auch noch nach mehreren Jahren.

Wir bekommen sowohl Netzwerk- als auch auch Einzelplatzlizenzen, wobei erstere die bevorzugte Nutzungsvariante sein sollte. Dazu wird das HIZ einen zentralen Lizenzserver zur Verfügung stellen. Die Images der DVDs werden wir in bewährter Weise über unser Software-Portal bei der ASKnet verteilen und über diesen Weg auch die zur Installation erforderlichen Informationen bereitstellen. Wir informieren Sie rechtzeitig, wenn die Medien zum Download verfügbar sind.

IT-Handbücher: Zwei neue Titel zu Microsoft Word erhältlich

Das Angebot des Hochschul-IT-Zentrums an IT-Handbüchern zum Selbststudium ist um zwei weitere Titel zu Microsoft Word 2010 ergänzt worden. Mit "Word 2010- Serienbriefe" und "Word 2010 - Wissenschaftliche Arbeiten und große Dokumente" liegen zwei schon von den Vorversionen bekannte Handbücher nun auch für die aktuellen Programmversionen vor. Beide Skripten sind Nachdrucke von Schulungsunterlagen des Herdt-Verlags. Sie können die Handbücher im Service Desk des HIZ (Campus Center: Geb. A4 4, Raum 0.20) erwerben. Nähere Informationen zu dieser Dienstleistung des HIZ finden Sie auf unseren Webseiten. Dort finden Sie auch den vollständigen Bestand des Hochschul-IT-Zentrums an IT-Handbüchern mit den Bezugskonditionen

Virtuelle Druckdienste für die saarländischen Hochschulen

Bereits mit der flächendeckenden Einführung der PCs in den 80er Jahren wurde das "papierlose Büro" propagiert, eine Vision, von der man sich weit entfernt hat. Die Computertechnik hat im Gegenteil dazu geführt, dass mehr bedrucktes Papier produziert wird, als je zuvor.

Im Zuge des Virtualisierungsprojektes können die saarländischen Hochschulen dieser Vision jetzt aber wieder näher kommen. Neben der Virtualisierung von Servern und der angedachten Desktop-Virtualisierung bietet das Hochschul-IT-Zentrum nun auch eine Virtualisierung des Druckerwesens an.

Es kommt das neu entwickelte E-Paper des Startup-Unternehmens V3 (Virtuous Virtual Visualizations) zum Einsatz, eine Ausgründung der Universität des Saarlandes. Die E-Ink wird derzeit noch von Fremdanbietern hinzugekauft - eine Eigenentwicklung ist in Arbeit.

Die Vorteile des neuen Verfahrens liegen auf der Hand: Die Kosten für Verbrauchsmaterialien wie Toner und Papier werden drastisch reduziert, ebenso die Wartungskosten für die nun obsolet gewordenen Drucker. Möglicherweise gesundheitsschädliche Tonerstäube und der Einsatz des in Druckertinten oftmals enthaltenen Dihydrogenmonoxids gehören der Vergangenheit an.

Einer Virtualisierung der Scannertechnik wird derzeit entwickelt, so dass in naher Zukunft ein Document Flow ohne Medienbruch ermöglicht wird.

Weitere Infos:

Datennetz in der SULB

Der Umbau der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek ist fast abgeschlossen und die Wiedereröffnung steht kurz bevor. Das ebenfalls überarbeitete Datennetz ist mit modernen Gigabit-Anschlüssen ausgestattet, die auch an den Rechercheplätzen genutzt werden können. Das WLAN ist in diesem Bereich nun flächendeckend ausgebaut und unterstützt die höheren Geschwindigkeiten nach IEEE 802.11n.

Aktuelles zum WLAN

Zu Beginn des Sommersemesters werden die alten WLAN-Netze "vpn-uds", "web-uds" und "wpa-uds" abgeschaltet. Es stehen nur noch die beiden Netze "eduroam" (für WPA2/AES) und "hiz-saarland" (für Cisco-VPN, Cisco AnyConnect oder Browserauthentifizierung) zur Verfügung (siehe HIZ-Info Nr. 6). Bitte beachten Sie die entsprechenden Beschreibungen.

Platz für Schattenkopien unter Windows 7 begrenzen

Mit Windows 7 hat Microsoft eine leistungsfähige Version der sogenannten "Volumenschattenkopien" eingeführt. Hierbei werden ältere Versionsstände der Dateien eines Datenträgers gespeichert und können im Problemfall wiederhergestellt werden. Allerdings verbrauchen die Schattenkopien eine Menge Platz. Und der ist bei modernen Netbooks mit SSD-Festplatten meist knapp.

Damit Schattenkopien nur noch eine vorgegebene Maximalgröße erreichen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Öffnen Sie ein Kommandozeilenfenster mit administrativen Rechten (Im Startfenster nach "CMD" suchen und dieses per Rechtsklick   "Als Administrator ausführen".)
  • Um zu überprüfen, wie groß der aktuell reservierte Bereich für Schattenkopien ist, geben Sie in diesem CMD-Fenster folgenden Befehl ein:
     vssadmin list shadowstorage
  • Falls Ihnen die Schattenkopien zu viel Platz belegen, können Sie diesen mit einem weiteren Befehl beschränken (im Beispiel auf 4 GB):
     vssadmin resize shadowstorage /on=C: /for=C: /Maxsize=4GB

Für weitere Festplatten können Sie den Befehl entsprechend anpassen (D: statt C: usw.). Windows merkt sich die vorgenommene Einstellung auch über einen Neustart hinweg.

Ein Leben ohne Google?

Die verschiedenen Webdienste von Google geraten so häufig wegen Verletzungen von Datenschutzbestimmungen in die Kritik, dass man frei nach Loriot sagen könnte, "ein Leben ohne Google ist sinnvoll, aber nicht vorstellbar". Dass Googledienste aber zumindest nicht einzigartig stehen, erklärt das ZDF-Blog in einem lesenswerten Artikel. (Link veraltet)

Unter anderem werden hier folgende Alternativen für Google-Produkte empfohlen:

  • Ixquick statt der Google-Suchmaschine
  • ZohoMail statt Google-Mail
  • Good Noows statt Google Reader
  • Netvibes statt iGoogle
  • Rivva u.a. statt Google News
  • Vimeo statt YouTube
  • Openstreetmap.de statt Google Maps
  • Zoho Office statt Google Texte & Tabellen
  • Iron statt Chrome
  • Ayloo oder Diaspora statt Google+

Bei Fragen und Problemen

wenden Sie sich bitte an den
IT-Service-Desk