Ein Gigabit gefällig?

Rechner mit einem großen Datendurchsatz in Richtung Netzwerk könnenbei Bedarf auch per Gigabit-Anschluss mit dem HORUS-Netz verbundenwerden. Dies ist insbesondere für lokale Server oder für Rechner mit großen Datenmengen, auf die extern zugegriffen wird, interessant.

Sollten Sie einen solchen Anschluss benötigen, füllen Sie bitte unseren "Antrag auf Aktivierung einer Datendose" aus, im Feld für ergänzende Bemerkungen notieren Sie bitte den Wunsch nach einem Gigabit-Anschluss.

Das HIZ wird sich danach zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen, um die Umstellung vorzunehmen. Meist ist es notwendig, die Datendose im Büro umzubauen.

Beachten Sie bitte, dass bei diesem Umbau die beiden Anschlüsse einer Datendose zu einer einzigen zusammengefasst werden, damit geht ein Anschluss verloren. Bei Engpässen muss dann im Büro ein Raumswitch installiert werden. Ideal ist es daher, wenn im Raum noch eine ungenutzte Telefon-Anschlussdose installiert ist, die umgewidmet werden kann.

In unserer Netzwerkdokumentation sind diese Dosen wie in folgendemBeispiel aufgeführt (entscheidend ist der Eintrag "Tel"):

  1.1/a13 3.OG  3.02    DV1_D35-1 Tel
  1.1/a13 3.OG  3.02    DV1_D35-2 Tel

Die Dokumentation finden Sie auf unserer Webseite.

Zu bemerken ist noch, dass der Gigabit-Anschluss beim "normalen" Surfen im Internet und ähnlicher Netzwerknutzung keinen Gewinn bringt.

Zwei Leitungen bedeuten NICHT doppelte Geschwindigkeit

Wir haben in den letzten Wochen einige Netzwerk-Switches gefunden, bei denen versucht wurde, sie mit zwei Leitungen am Netzwerk anzuschließen.

Dies bringt nichts außer Ärger!Man kann auf diese Weise nicht den Datendurchsatz verdoppeln. Der zweibeinige Anschluss sorgt nur dafür, dass der übergeordnete Switch Störungen produziert, da der Weg der zu versendenden Datenpakete nicht mehr eindeutig ist.

Bitte solche Konstruktionen unbedingt vermeiden

Wie geht es weiter im HORUS-Netz?

Wie auch in den vergangenen Jahren geht der Ausbau des HORUS-Netzwerks (HOchgeschwindigkeit-Rechnernetz der Universität des Saarlandes) auch 2017 weiter. Bremsend wirken sich hier natürlich das geschrumpfte Jahresbudget und die angespannte Personallage im HIZ aus.

Ein paar Details sind es Wert, herausgestellt zu werden:

IPv6

Der Adressraum des bisherigen Internet-Protokolls IPv4 ist erschöpft, die Technik in Teilen veraltet, daher wird seit Jahren weltweit der Umstieg auf das Nachfolgeprotokoll IPv6 vollzogen. Das HIZ hat dieses Jahr eine umfangreiche Schulung der betroffenen Mitarbeiter vorgenommen, um 2017 das neue Protokoll auch an UdS und HTW einzusetzen.

(Ein Protokoll ist in diesem Zusammenhang übrigens eine Vereinbarung darüber, wie sich Computer miteinander zu "unterhalten" haben.)

Anbindung an den DFN

Die saarländischen Hochschulen werden vom DFN-Verein ans Internet angebunden, der zentrale Knoten steht in den Räumen des HIZ an der UdS. 2017 wird die Anbindung so umgerüstet, dass zwei völlig voneinander getrennte Glasfaserleitungen für den Datenverkehr bereitstehen. Durch den Einsatz entsprechender Protokolle bleibt die Internet-Anbindung auch bei Ausfall oder Störung einer dieser
Leitungen erhalten.

Schnelleres Netz

Im WLAN werden neue Access Points installiert, die den Standard IEEE 802.11ac unterstützen, was einen Datendurchsatz über einem Gigabit/Sekunde bedeutet. Begonnen wird hiermit im Bereich des 
Audimax.

Für Serveranbindungen werden wir Multigigabit-Anschlüsse anbieten, die einen Datendurchsatz bis zu 10 GBit/Sekunde über das vorhandene Verkabelungssystem an der UdS ermöglichen.

PetaByte – Speichern für die Wissenschaft

(1 Petabyte sind 1000 Terabyte oder 1.000.000.000.000 Byte)

Dank modernster Technologien steigt auch in der Wissenschaft der Bedarf nach günstigem und immer verfügbarem Massenspeicher stark an. Klassische Speichersysteme, die eine Vielzahl an wichtigen Funktionen wie RAID, Anschlussmöglichkeiten oder auch Redundanz und Langlebigkeit besitzen, sind - im Gegensatz zur günstigen Terabyte-Festplatte vom Discounter - teuer. Wer hier sparen will, spart an der Datensicherheit.

In den letzten Jahren, vor allem durch die Cloud getrieben, mussten neue Speichersysteme her, die sich nicht mehr auf eine klassische Architektur abbilden ließen. Auch hier führte der Kostendruck zu einer neuen Technologie, den sog. Scale-Out Storage- oder Filesystemen.

Hierbei werden auf gewöhnlichen Serversystemen mit einem Linux-Betriebsystem eine größere Anzahl von günstigen und großen Festplatten (6-10 TB) in einer Art Cluster zusammengebracht. Durch den Einsatz von genügend Memory oder auch SSD-Festplatten lassen sich, je nach Architektur oder bei Bedarf, entsprechende Performance-Zugewinne realisieren.

Diese Scale-Out-Systeme sind, wie ihr Name schon sagt, dafür ausgelegt, in alle Richtungen (Kapazität, Performance oder auch Geo-Redundanz) zu wachsen. Vor allem sind diese Systeme in der Lage, kostengünstig und nach Bedarf erweitert zu werden, setzen jedoch auch eine gewisse Mindestinvestition (Startpunkt sind mindestens vier solcher Systeme) voraus. Durch entsprechende Mandantenfähigkeiten einzelner Systeme kann jedoch diese Investition auf mehrere Mandanten verteilt werden.

Das HIZ konnte sich in den letzten Monaten durch eine Kooperation an der Planung, Ausschreibung, Aufbau und Inbetriebnahme eines solchen Systemes beteiligen und somit wertvolle Erfahrungen für die Zukunft und den Betrieb gewinnen.

Diese neuen Systeme setzen allerdings ein Umdenken in vielen Bereichen voraus, z.B. bei der Infrastruktur, aber auch beim Umgang mit den Daten. Eine detaillierte Planung im Vorfeld ist zwingend geboten.

Auch das Thema Backup bringt bei diesen Systemen neue Herausforderungen. Datenmengen im mehrfachen Petabyte-Bereich können mit klassischem Backup unter Umständen gar nicht mehr gesichert werden. Damit muss ihre langfristige Verfügbarkeit u.U. durch neue Tech-
niken, wie z.B. Geo-Redundanz, gesichert werden.

Für detaillierte Fragen rund um Scale-Out Storage wenden Sie sich bitte an Herrn Scheller (timo.scheller(at)hiz-saarland.de) oder bei konkreten Anforderungen an unseren Anforderungsmanager, Herrn Karl (anforderungen(at)hiz-saarland.de).

Verlängerung der Adobe-VIP-Lizenzen

Immer mehr Softwarehersteller bieten Ihre Software nicht mehr in Form von Kauflizenzen mit einem zeitlich unbeschränkten Nutzungsrecht an, sondern in Form von Mietlizenzen mit zeitlich beschränktem Nutzungsrecht. Eine Vorreiterrolle nimmt dabei die Firma Adobe ein, die nur noch einen kleinen Teil ihrer Produkte zum Kauf anbietet. Bei den Mietlizenzen müssen die Käufer darauf achten, wann ihre Lizenzen auslaufen und daran denken, sie rechtzeitig zu verlängern.

So laufen jetzt die über das VIP-Programm mit zwölf Monaten Laufzeit bestellten Mietlizenzen zum 25. Dezember aus.

Seit einigen Tagen ist im Software-Portal für alle Adobe VIP-Lizenzen die "Verlängerung des Abonnements für 12 Monate" erhältlich. Wenn Sie Ihre Adobe VIP-Lizenzen ein weiteres Jahr nutzen möchten, sollten Sie umgehend die Verlängerung bestellen bzw. die Bestellung veranlassen.

Bitte geben Sie bei der Bestellung folgendes an:
- bei named user-Lizenzen die E-Mail-Adresse, auf welche die Lizenz registriert ist,
- bei device based-Lizenzen den Namen des Rechners, auf dem die Lizenz genutzt wird.

Sicherheitshalber und um eine möglichst reibungslose Weiternutzung zu gewährleisten, können Sie diese Information zusätzlich per E-Mail mit einer Weiterleitung der Auftragsbestätigung ans HIZ 
senden: software(at)hiz-saarland.de

Wenn Sie eine Lizenz nicht länger nutzen möchten, sollten Sie die Software am besten deinstallieren und keinesfalls nach dem Ablaufdatum weiter nutzen.

Ergänzende Info zur Campuslizenz ChemOffice Professional

Im letzten HIZ-Info hatten wir auf die Verfügbarkeit einer Campuslizenz zu ChemOffice Professional hingewiesen. Das Paket enthält auch das Produkt ChemDraw.

Zu dieser Thematik existiert jetzt eine Webseite, auf der wir wichtige Infos in puncto Lizenzierung und Nutzung von ChemOffice bereitstellen. Dies erfolgt in Absprache mit der Fachrichtung Chemie, die das Lizenzprogramm sowohl organisiert als auch finanziert hat. Sie finden Kontaktdaten und Ansprechpartner auf der Webseite:
  <Softwarelizenzen -> Chembiodraw/>
Beachten Sie bitte eine Änderung im Bereich der registrierten Mail-Domains: Es sind nur noch drei - "@pyhsik.uni-saarland.de" wurde entfernt. 
Die Software steht primär für das Betriebssystem Windows zur Verfügung, MacOS-Nutzer können aber zumindest das Modul ChemDraw Professional nativ installieren. Für den vollen Umfang wäre eine Windows-VM erforderlich. Gleiches gilt auch für Linux als Desktop-System.

Windows-Defender im Offline-Modus betreiben

Der in aktuellen Windows-Versionen integrierte (und durchaus brauchbare) Virenschutz Defender ist seit einiger Zeit auch in der Lage, einen Offline-Scan durchzuführen. Hierbei wird ein PC mit installiertem Windows in der Reparaturumgebung Windows RE gestartet. Dies ermöglicht meist, auch einen infizierten PC ohne aktive Viren zu starten.

Der genaue Vorgang ist auf folgender Webseite aus Microsofts Web-Angebot beschrieben:
  <https://support.microsoft.com/de-de/help/17466/windows-defender-offline-help-protect-my-pc>

Noch besser, aber nicht immer möglich, ist der Einsatz einer Boot-CD eines Antiviren-Tools, z.B. die Kaspersky Rescue Disk:
  <https://support.kaspersky.com/de/4162>

Ausschalt-Problem bei iPhone 6s

Einige iPhone 6s-Geräte, die zwischen September und Oktober 2015 gebaut wurden, haben ein Problem mit der Stromversorgung: Die Geräte schalten sich trotz ausreichend Energiereserve ab und 
lassen sich u.U. nur noch einschalten, wenn Sie am Ladegerät angeschlossen sind.

Apple hat nun ein Reparatur-Programm gestartet, das über die lokalen Fachhändler abgewickelt wird. In Saarbrücken hat u.a. die Firma Haus & Groß eine Kontaktseite geschaltet, über die der Wunsch auf eine kostenlose Reparatur angemeldet werden kann. Vor der Reparatur sollte man unbedingt ein Backup des iPhones machen.

Infoseite von Apple (derzeit nur in englisch):
  <https://www.apple.com/de/support/iphone6s-unexpectedshutdown/>

Infoseite und Ticket-System von Haus & Groß:
  <http://www.hausgross-it.de/news_detail.php?id=195>
  <https://support.hausgross.de/index.php?/Tickets/Submit/RenderForm/5>

Kalender-Spam via Apples iCloud

Seit einigen Wochen klagen Apple-Anwender weltweit über Spam, der über iCloud-Termineinladungen versandt wird und obendrein gar nicht so leicht wieder zu löschen ist.

Apple arbeitet nach einer aktuellen Meldung an einer Lösung - ein Termin steht aber noch nicht fest.

Für Betroffene werden derzeit zwei Hilfen für das Problem im Netz diskutiert:

1) Automatischen Kalendereintrag deaktivieren:
Das Problem entsteht überhaupt erst durch die Möglichkeit, eingehende Terminanfragen sofort in den Kalender einzutragen. Statt dessen kann man sich aber diese Anfragen in die E-Mail leiten lassen.
Anleitungen hierzu gibt es im Netz, z.B. bei Maclife:
  <http://www.maclife.de/ratgeber/kalender-spam-icloud-weiterer-tipp-gegen-unerwuenschte-einladungen-10085919.html>

2) Bereits eingegangene Fehltermine löschen:
Da sich die Termine oft nicht einfach löschen lassen, ist es sinnvoll, sie in einen neu erstellten Kalender zu verschieben und diesen dann gemeinsam mit diesen Terminen zu löschen. 
Auch hierzu gibt es u.a. bei Maclife eine Anleitung:
  <http://www.maclife.de/news/loest-man-spam-problem-icloud-kalender-10085097.html>

Scannen mit dem Smartphone

Google hat eine neue kostenlose App für iOS und Android veröffentlicht, die es ermöglicht, Fotos (und natürlich andere Vorlagen) mit dem Smartphone zu scannen.

Nach dem ersten Foto werden vier weitere Fotos der Ecken des zu scannenden Bildes angefertigt. Die Bedienerführung hierzu erfolgt halbautomatisch über Bildschirmmarkierungen. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Fotos werden störende Reflexionen auf dem Bild herausgerechnet.

Die Scanqualität weiß durchaus zu überzeugen, lediglich an den Schnittkanten der Hilfsbilder können leichte Verzerrungen auftreten. Schneller als die meisten Flachbettscanner ist dieses Verfahren ohnehin.

Nach dem aktuellen Kenntnisstand scheint das Programm datenschutzkonform zu arbeiten, was bei Google ja nicht selbstverständlich ist.

Ladbar ist die App "Fotoscanner" aus den Stores von Apple und Google, je nach Betriebssystem.

Bei Fragen und Problemen

wenden Sie sich bitte an den
IT-Service-Desk