Veranstaltung zu Matlab am 4. Februar 2015 im HIZ

Seit fast drei Jahren existiert an der UdS eine Campuslizenz zu Matlab/Simulink inkl. 73 Toolboxen, die sowohl von Mitarbeitern als auch Studierenden rege genutzt wird. Ergänzend zu diesem Lizenzprogramm bietet die Firma Mathworks diverse Informations- und Schulungsveranstaltungen an. Dazu werden Herr Sieben und Herr Muemmler Anfang Februar im HIZ sein. Während Herr Sieben als Account Manager mehr für Lizenzierungsfragen innerhalb unserer Campuslizenz zuständig ist, hat Herr Muemmler als Senior Application Engineer eher die Themen Machine Learning, Datenverarbeitung und die Anbindung von Hardware im Blick.

In der Veranstaltung soll es nach Aussage von Herrn Sieben zunächst darum gehen, ob und in welcher inhaltlichen Form an der UdS Bedarf für Seminare und Schulungen resp. Workshops besteht. Für den Auftakt planen beide Mathworks-Vertreter folgende Agenda:

  • Kurzes Update über neue Funktionalitäten (15–30 Min)
  • Frage & Antwort-Session zu Forschung und Lehre (45–60 Min)
  • Nächste Schritte / Ideen für Seminare (15 Min)

Interessenten sind herzlich eingeladen. Es ist eine gute Gelegenheit, unsere Wünsche, Anforderungen und vielleicht auch Kritik zu äußern und bei Bedarf weitere Veranstaltungen mit Mathworks zu planen.

Das Ganze soll im Schulungsraum des HIZ stattfinden:

  • Ort: Gebäude E1 2, Raum -1.12 (Untergeschoss)
  • Datum: 4. Februar 2015
  • Zeit: Beginn 10:00 Uhr

Wer gerne teilnehmen möchte, den bitten wir zwecks Planung um eine kurze Info an software(at)hiz-saarland.de.

Gemeinsamer Maple-Campusvertrag für UdS und HTW

In den letzten Wochen konnte der Campusvertrag mit der Firma Maplesoft um ein weiteres Jahr verlängert werden. Die Finanzierung erfolgt aus zentralen Mitteln, so dass das Computeralgebrasystem Maple nach wie vor kostenlos über unser Software-Portal zur Verfügung steht.

Verglichen mit 2014 gibt es eine erfreuliche Entwicklung. Es gelang, die bestehende Netzwerklizenz an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in den Vertrag zu integrieren, so dass nun eine gemeinsame Campuslizenz für beide Hochschulen existiert. Neben Mitarbeitern der HTW haben nun insbesondere auch die dortigen Studierenden Zugriff auf das Produkt und können es auf ihren privaten PCs und Notebooks einsetzen. Die Vereinbarung unterscheidet nicht mehr zwischen Studierenden der UdS und HTW.

Für Mitarbeiter bleiben die Nutzungsbedingungen unverändert. Auch hier gilt neben dem Einsatz am Campus zusätzlich ein Heimnutzungsrecht auf den eigenen Rechnern. Wie bei fast all unseren Lizenzverträgen ist dabei lediglich der Einsatz für Forschung und Lehre erlaubt. Eine kommerzielle Nutzung untersagt Maplesoft.

Zur Verteilung von Maple ist der Download über das oben erwähnte Software-Portal vorgesehen. Der Zugriff durch Mitarbeiter und Studierende der HTW wird derzeit von der ASKnet realisiert und sollte mit Erscheinen dieser HIZ-Info zur Verfügung stehen. Zusammen mit dem Softwarepaket wird ein so genannter Purchase Code zur Verfügung gestellt, der eine Einzelplatzinstallation – also ohne Nutzung eines Lizenzservers erlaubt. Lediglich während des Installationsvorgangs ist eine Internetanbindung erforderlich, da über einen Aktivierungsserver von Maplesoft ein individuelles License File generiert und auf den betreffenden Rechner in das Maple-Unterverzeichnis "license" kopiert wird. Anschließend kann man netzwerkunabhängig arbeiten. Bei Fragen zum Aktivierungsprozess helfen eventuell auch die Maplesoft-FAQ-Seiten weiter.

Hinweisen möchten wir auch auf Mapleprimes, einem Portal rund um Maple-Technologien.

Neben Zugriff auf Maple-Dokumentationen (PDF und HTML) bieten die Web-Seiten viele weitere interessante Informationen.

Hinweis für Maple-Nutzer an der HTW: Die vorhandene Netzwerklizenz inkl. zugehörigem Lizenzserver besteht unverändert weiter und kann nach wie vor genutzt werden.

Preissenkung Gruppen-Netzwerkspeicher und zentrale Datensicherung

Bei den Diensten Gruppen-Netzwerkspeicher (ehemals zentrale Festplattenkapazität bzw. Fileservice genannt) und Zentrale Datensicherung wurden die Preise gesenkt und damit marktgerechter gestaltet.

In diesem Rahmen wurden auch die Diensteseiten überarbeitet und neue Online-Formulare für die Beauftragung dieser Dienste erstellt.

Informationen zu diesen Diensten finden Sie auf der HIZ-Webseite:

  • Gruppen-Netzwerkspeicher
  • Zentrale Datensicherung

Neue Dienstebeschreibung Server-Virtualisierung

Um den Bestellprozess für virtuelle Maschinen zu verbessern und zu vereinfachen, wurde ein neues Online-Formular Server-Virtualisierung erstellt. Des Weiteren wurde die Diensteseite Server-Virtualisierung angepasst.

Die überarbeitete Seite und das neue Online-Formular finden Sie auf der HIZ-Webseite.

Entfernung der Adobe CS6 Produkte aus CLP

Im letzten HIZ-Info hatten wir über die Schwierigkeiten bei den Verhandlungen mit Adobe berichtet, für die Hochschulen einen neuen bundesweit gültigen Rahmenvertrag (ETLA) zu etablieren. Hintergrund ist der zunehmende Druck von Adobe beim Wechsel von Kauf- zu Mietmodellen. Lizenzierungen als Kauf-Software möchte Adobe gänzlich abschaffen.

Dabei hat sich ein "Gegenwind" seitens der Hochschulen entwickelt, der erste Wirkungen zeigt. Die von Adobe einseitig beendeten Verhandlungen zu einem neuen ETLA-Vertrag wurden kürzlich wieder aufgenommen. Darüber hinaus konnte das Leibniz-Rechenzentrum in München den bisherigen CLP-Vertrag erneut um weitere zwei Jahre verlängern. Wir haben über den Jahreswechsel unseren Beitritt erneuert, so dass zunächst (noch) Kauflizenzen zur Verfügung stehen.

Allerdings bekommt man von einigen Produkten die neuesten Versionen nur über die Creative Cloud und muss sie dort zeitlich begrenzt mieten, wozu der ETLA-Vertrag benötigt würde. Das betrifft Software, die im Namen das Kürzel CC enthält.

Des Weiteren kündigt Adobe an, nach und nach das CLP-Angebot auszudünnen. Beginnen wird es am 27. Februar 2015 mit folgenden CS6-Produkten:

After Effects CS6, Audition CS6, Dreamweaver CS6, Fireworks CS6, Flash Professional CS6, Illustrator CS6, InCopy CS6, InDesign CS6, InDesign Server CS6, Photoshop Extended CS6, Premiere Pro CS6, CS6 Design Standard, CS6 Design&Web Premium, CS6 Production Premium, CS6 Master Collection.

Nach dem 27.2.14 ist die Bereitstellung einer neuen eLearning Suite 6.1 geplant, die lediglich folgende Applikationen enthalten soll:

Flash Professional CS6, Dreamweaver CS6, Photoshop Extended CS6, Audition CS6, Acrobat XI Pro, Presenter 8, Captivate 6.

Alle anderen CS-Anwendungen bietet Adobe dann nur noch innerhalb der Creative Cloud als Mietlizenz an. Wir halten Sie auf dem Laufenden, wie es in puncto volumenlizenztauglichem Mietvertrag mit Adobe weitergeht.

Die ASKNet als unser zuständiger Distributor meldet, dass sie nur solche Bestellungen von CS6-Produkten sicher abwickeln kann, die bis spätestens zum 26. Februar 2015 dort eingehen.

Abbau der Internet-Stationen in öffentlichen Bereichen

Vor Jahren hatte das damalige Rechenzentrum eine Reihe von Internet-Stationen in verschiedenen Gebäuden auf dem Saarbrücker Uni-Campus aufgebaut und über einen zentralen Server gemanagt. Für Studierende sollte so eine Möglichkeit geschaffen werden, quasi im "Vorbeigehen" schnell die eigenen E-Mails zu checken oder Informationen im Web nachzuschlagen.

Jedoch verändern sich keine Technologien so schnell wie im IT-Bereich. Heute sind solche Stationen nicht mehr erforderlich und wurden deshalb vom HIZ in den letzten Tagen abgebaut. Sowohl Studierende als auch Mitarbeiter nutzen verstärkt mobile Endgeräte mit Netzanbindung, die Dank des gut ausgebauten WLANs an der UdS fast überall eingesetzt werden können. Wir haben das an einer stark zurückgehenden Zahl von Anmeldungen an den Internet-Stationen nachvollziehen können.

Hinzu kommen leider auch organisatorische und technische Faktoren. Durch Wegfall des Personals zur Administration der für diese Stationen notwendigen IT-Infrastruktur kann der reibungslose Betrieb nicht mehr gewährleistet werden, was nicht zuletzt auch ein Sicherheitsrisiko bildet. Zudem war die verwendete Hardware sehr alt. Investitionen wären erforderlich gewesen, für die momentan keine finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

Lediglich im Gebäude C5.2 arbeiten noch zwei All-In-One-Geräte, die jedoch auch abgebaut werden, sobald ein größeres technisches Problem auftritt. Es gibt keinen Support mehr.

Kyocera-Drucker möglichst mit Original-Toner betreiben

Laserdrucker werden aus Kostengründen oft mit sog. "kompatiblem" Toner betrieben, das heißt mit Tonerkassetten, die von Drittanbietern entweder nachgebaut oder nachgefüllt wurden. Speziell bei Kyocera-Druckern hat dies in den letzten Monaten allerdings zu einigen Probleme geführt. Die Drucker meldeten diverse Probleme, verweigerten den Druck oder druckten mit einem Grauschleier.

Nach dem Einsatz eines Original-Kyocera-Toners konnten diese Probleme behoben werden. Es entstehen jedoch durch die Fehleranalyse der beauftragten Service-Firmen vermeidbare Kosten - die Gewährleistung erlischt nämlich in solchen Fällen!

Daher lautet unser Rat, bei diesen Geräten - auch wenn's etwas mehr kostet - nur den vom Hersteller vertriebenen Toner einzusetzen.

Mit Abstrichen gilt dies auch bei anderen Drucker-Marken, bei Kyocera sind die Probleme derzeit aber am größten.

CMYK-Erweiterung für GIMP

Das quelloffene Grafikprogramm GIMP kann von seinem Funktionsumfang für viele Anwender mittlerweile als echte Alternative zu Photoshop gelten, zumal die Gestaltung der Bedieneroberfläche der letzten Versionen gestrafft wurde, so dass man die gewünschten Funktionen auch findet.

Ein Hauptkritikpunkt professioneller Anwender an dem Programm ist jedoch die mangelnde Unterstützung des CMYK-Farbraumes, der insbesondere von Druckereien benötigt wird.

Zur Erklärung: Vereinfacht gibt es zwei Modelle, wie all die verschiedenen Farben in der Technik zusammengesetzt werden:

  1. RGB = Rot-Grün-Blau: Das ist das Verfahren, das auf Bildschirmen verwendet wird. Hier werden die Farben aus einer Mischung von Leuchtpunkten in den drei Farben rot, grün und blau zusammengesetzt.
  2. CMYK = Cyan-Magenta-Yellow-Key: Dies ist die Farbmischmethode bei Druckmaschinen für den Vierfarbdruck. "Key" steht hier für die Schlüsselplatte, wie die Druckplatte für Schwarz genannt wird.

Da der darstellbare Farbumfang der beiden Modelle unterschiedlich ist, wird ein auf dem Monitor in RGB dargestelltes Bild nach dem Druck oftmals ein enttäuschendes Ergebnis liefern.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man mit kostenfreien Erweiterungen das Programm GIMP dazu bringt, Dateien im CMYK-Modell zu erzeugen, findet sich auf der Webseite von Saxoprint.

Damit ergibt sich die Möglichkeit, schon auf dem Bildschirm ein ungefähres Abbild des späteren Drucks zu erhalten, und ggf. Korrekturen vorzunehmen.

Kleiner Wermuthstropfen: diese Erweiterung steht nur für Windows zur Verfügung.

Benutzerfreundliche Datensicherung für Windows-Computer

Wer einen Mac besitzt, ist in Fragen der Datensicherung gut raus: Mit Time Machine bringt das Betriebssystem OS X ein ausgesprochen intuitiv zu bedienendes Backup-Tool mit.

Vergleichbares gibt es jetzt auch für Windows, allerdings kostenpflichtig: Genie Timeline greift das Bedienkonzept von Time Machine auf und bringt es auf die Windows-Plattform. Der Kostenpunkt für die Software liegt je nach Version zwischen ca. 40 und 60 Euro für eine Einzelplatzversion. Für den Rechner zuhause eine durchaus sinnvolle Investition.

Bestellbar ist dies über die Website der Firma Genie 9.

Für die Sicherung von Hochschulrechnern möchten wir jedoch auf die Dienste Gruppen-Netzwerkspeicher und Zentrale Datensicherung des HIZ hinweisen - siehe hierzu den dritten Artikel dieser HIZ-Info.

Virtualisierung läuft langsam unter OS X 10.10 (Yosemite)

Bei einigen Anwendern der Virtualisierungsprogrammen Parallels und VMWare Fusion 7 auf dem Mac gibt es Performance-Probleme beim Einsatz des Programms unter der aktuellen OS X-Version Yosemite.

Dieses Problem kann man durch folgendes Vorgehen beheben:

  1. Starten Sie das Programm Terminal (in den Dienstprogrammen).
  2. Geben Sie folgenden Befehl ein:
    sudo nvram boot-args="debug=0x10"
  3. Geben Sie auf Anforderung das Administrator-Passwort ein, drücken Sie anschließend die Enter-Taste. (Achtung: die Eingabe wird am Bildschirm nicht angezeigt!)
  4. Mac neu starten.

Achtung: Wenn Sie bereits in der Vergangenheit einen boot-args-Parameter eingegeben haben, z.B. um auf einem alten Mac ein externes CD-Laufwerk zum Booten zu verwenden, müssen Sie neben dem debug-Parameter auch diese früheren Optionen mit eingeben. Sie können mit dem Terminal-Befehl "nvram -p" einsehen, welche Parameter bereits gesetzt sind.

Virtuelles IBM-Museum

Nicht mehr brandaktuell, aber immer noch interessant, ist die virtuelle Ausstellung zur Geschichte der Firma IBM, und damit einem Großteil der Geschichte der IT.

Beeindruckend vor allem die Bilder historischer Geräte unter dem Punkt "Antique Attic".

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